Schubart-Gymnasium Aalen

Die Zuluft aus der mechanischen Grund­lüftung wird durch einen 45m langen Erdkanal vortemperiert. Die massiven Bauteile aus Beton dienen als Wärmespeichermasse. © Valentin Schmied
Die Zuluft aus der mechanischen Grund­lüftung wird durch einen 45m langen Erdkanal vortemperiert. Die massiven Bauteile aus Beton dienen als Wärmespeichermasse. © Valentin Schmied
Ort: Aalen, Deutschland
Baujahr: 2019
Grundfläche: 1.288 m2
Baukosten: ~ 350 €/m2
Bauherr: Stadt Aalen

Der Fachklassentrakt für Chemie und Biologie erweitert das 1912 von Paul Bonatz errichtete Schubart-Gymnasium, nimmt sich dabei aber respektvoll zurück. Er schafft neue Freibereiche und wartet mit einem besonderen Klima­konzept auf. Anstatt primär den Energieverlust zu minimieren ist, das Gebäude als „Aktivhaus“ konzipiert. Durch ein integrales Zusammenwirken von Systemen und die optimale Nutzung natürlicher Ressourcen wird ein Nullenergiegebäude realisiert. Schüler*innen und Lehrer*innen sind aktiv in das Klimakonzept eingebunden in dem sie zusätzlich zur mechanischen Grundlüftung durch Stoßlüften eine gute Luftqualität gewährleisten und durch ihre Körperwärme zur Heizleistung beitragen.

„Der Raum ist der dritte Pädagoge.“

— Christiane Dittmann, Schulleiterin

 

Die Oberlichtfenster der Sheddächer werden im Sommer zur Nachtauskühlung eingesetzt. In den Wintermonaten werden Wärme­tauscher zur Wärmerückgewinnung aus der Abluft genutzt. © Valentin Schmied
Die Oberlichtfenster der Sheddächer werden im Sommer zur Nachtauskühlung eingesetzt. In den Wintermonaten werden Wärme­tauscher zur Wärmerückgewinnung aus der Abluft genutzt. © Valentin Schmied
Die Oberlichter spenden optimales Tageslicht und ermöglichen eine Reduktion des Energie­verbrauchs der künstlichen Beleuchtung. Die benötigte Energie wird durch Photovoltaik­anlagen generiert. © Valentin Schmied
Die Oberlichter spenden optimales Tageslicht und ermöglichen eine Reduktion des Energie­verbrauchs der künstlichen Beleuchtung. Die benötigte Energie wird durch Photovoltaik­anlagen generiert. © Valentin Schmied
© Valentin Schmied
© Valentin Schmied
Die Heizwärme wird in einem Blockheizkraft­werk im Bestandsgebäude erzeugt und mit der Körperwärme der Schüler*innen und Lehrer*innen ergänzt. Durch das hybride Energiekonzept entsteht ein „Aktivhaus“, das auf die Partizipation der Nutzer*innen angewiesen ist. © Mathis Gebauer/Uni Stuttgart nach Zeichnung von Liebel/Architekten BDA
Die Heizwärme wird in einem Blockheizkraft­werk im Bestandsgebäude erzeugt und mit der Körperwärme der Schüler*innen und Lehrer*innen ergänzt. Durch das hybride Energiekonzept entsteht ein „Aktivhaus“, das auf die Partizipation der Nutzer*innen angewiesen ist. © Mathis Gebauer/Uni Stuttgart nach Zeichnung von Liebel/Architekten BDA